Lohn für gutes Debüt
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- Erstellt am Samstag, 17. März 2012 09:51

Von PZ-Redakteur Götz Krämer.Chance bekommen - Chance genutzt: Das trifft auf Sebastian Kuhnhardt (21 Jahre) und Robin Purdy (19) vom FK Pirmasens zu. Die Nachwuchsspieler haben am vergangenen Samstag gegen Arminia Ludwigshafen ihren Trainer Michael Dusek überzeugt. Ihre Belohnung bekommen die beiden morgen. Sie stehen im Auswärtsspiel beim SV Gonsenheim wieder in der Startelf. „Ich kann sie für ihre gute Leistung nicht bestrafen und wieder rausnehmen”, ist der Trainer froh über die Qualität des Duos.
Eine Änderung muss Dusek dennoch gegenüber dem Ludwigshafen-Spiel vornehmen. Für den am Knie verletzten Piero Adragna kehrt Abwehrchef Patrick Hildebrandt nach seiner Sperre wieder in die Mannschaft zurück. Obwohl der FKP gegen den Tabellenzweiten spielt, nimmt Dusek nur 16 statt der möglichen 18 Spieler mit. Das hat nichts mit mangelndem Respekt vor dem Gegner zu tun, sondern mit dem fast zeitgleich stattfindenden Spiel der U 23 in der Bezirksliga gegen TuS Heltersberg. Weil die zweite Mannschaft noch aussichtsreich im Rennen um den Landesliga-Aufstieg spielt, fahren Jens Schaufler, Mathäus Gornik, Christian Singer, Mark Hoffmann und Jannik Nagel erst gar nicht mit nach Gonsenheim, sondern verstärken die U 23. Als Auswechselspieler der Oberligamannschaft nehmen Thomas Fest, Sebastian Schad, Jens Mayer und Julian Graf auf der Ersatzbank Platz.
Der älteste Spieler bei der Partie morgen in Gonsenheim ist der 53-jährige Klaus Scherer, der als Ersatztorwart den verletzten Frank Steigelmann vertritt. Den SV Gonsenheim hat Michael Dusek am Mittwoch bei der 1:3-Niederlage gegen den SVN Zweibrücken beobachtet. Dabei hat er nicht nur gesehen, wie die Mannschaft zu besiegen ist, sondern auch drei rote Karten, für Spielertrainer Aydin Ay, Torjäger Rufat Dadachev und Torwart Axel Braun, die morgen alle gesperrt sind. Das sei ihm nicht unrecht, sagt Dusek, ergänzt aber auch: „Es nützt mir nichts, wenn Dadachev fehlt, wir aber kein Tor schießen oder sein Ersatzmann uns zwei Tore reinhaut.”
Das soll aber nicht passieren, denn Gonsenheim ist keine Übermannschaft, betont der FKP-Trainer. Seine Mannschaft sei von der Qualität der Spieler die beste in der Oberliga, „nur müssen wir diese auch abrufen”, nimmt Dusek sein Team in die Pflicht. Kein Problem bereitet dem FKP-Trainer die Tatsache, dass in Gonsenheim auf Kunstrasen gespielt wird. „Da verspringt kein Ball”, zieht er diesen Platz „der Wiese im Zweibrücker Westpfalzstadion” vor. „Hätte ich eine Kuh, müsste ich mich dort bei ihr entschuldigen”, macht sich Dusek lustig. Auf jeder Wiese in seinem Heimatdorf könnte besser Fußball gespielt werden als auf dem Rasen im Zweibrücker Stadion.
Quelle: Pirmasenser Zeitung
Sieg in Gonsenheim
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- Erstellt am Sonntag, 18. März 2012 16:37

Einen teuer erkauften Sieg erlangte „Die Klub" beim SV Gonsenheim. Teuer, weil sich mit Purdy und Henn zwei weitere Akteure verletzt haben. Adragna und Lechner werden dem FKP ebenso einige Wochen ausfallen. Henn mußte nach einem Kopfballduell (61.), blutüberströmt per Krankenwagen, in die Mainzer Uniklinik gefahren werden. Die tief klaffende Wunde wurde mit insgesamt elf Stichen genäht werden.
Noch auf der Bahre hat Henn - per SMS - Trainer Michael Dusek zum Sieg gratuliert. „Alles was zählt, ist das wir gewonnen haben", so Hen, der dem FKP ein bis zwei Wochen fehlen könnte. Ein weiterer Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Robin Purdy. Purdy, der gegen Arminia Ludwigshafen eine überzeugende Leistung brachte, durfte auch in Gonsenheim von Beginn an ran, mußte aber bereits in der 29. Minute nach einem Zweikampf durch Jens Mayer ersetzt werden. „Ich hoffe, es ist nichts gerissen" so Dusek. Die genaue Diagnose steht noch aus. Der FKP zeigte von Beginn an eine ansprechende Leistung, stand Kompakt und hatte auch mehr Spielanteile.
Hildebrandt und Helfrich ließen in der Innenverteidigung nichts anbrennen. Der FKP machte ständig Druck auf das Tor der Gonsenheimer, ohne sich dabei jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen und so ging es mit einem 0:0 in die Halbzeit. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Beide Teams neutralisierten sich weitestgehend, wobei der FKP , wie in der ersten Halbzeit, mehr Spielanteile hatte. In der 81. Minute unterlief dem EX-FKPler im Dress vom SV Gonsenheim, Nenad Simic, ein folgenschwerer Fehler.
Ohne zu Schauen, wo er den Ball hinspielt, wollte er diesen zurück zu Torwart Marvin Bylsma passen. Der für Henn eingewechselte Sebastian Schad stand goldrichtig, schnappte sich den Ball und hob diesen über den auf ihn zustürmenden Bylsma. „Aufgrund der zweiten Halbzeit, in der meine Mannschaft mehr investiert hat, nach vorne gespielt hat, denke ich, ist der Sieg auch verdient" so Michael Dusek.
| Der Spielbericht | ||
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0:1 |
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OL/SW 24. Spieltag |
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| Aufstellungen | |
| SV Gonsenheim |
FK Pirmasens |
| Bylsma Gsimbsl Rudolf Itjeshorst Frey Magin Kirn Pennella Kimnach Zinram Keyhanfar. |
Marhöfer |
| Trainer | |
| Ay | Dusek |
| Wechsel | |
| 9. Simic für Itjeshorst 63. Szymanek für Magin 77. Bektasevic für Kimnach |
29. Mayer für Purdy 63. Schad für Henn 89. Fest für Kuhnhardt |
| Tore | |
| 0:1 Schad (81.) | |
| Sonstiges | |
| Zuschauer: 185 Schiedsrichter: Amirian (Burgschwalbach) |
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Traditionsduell gegen Neunkirchen
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- Erstellt am Samstag, 24. März 2012 08:50

Von PZ-Redakteur Götz Krämer. Elf Spiele hat der FK Pirmasens noch vor sich bis zum Saisonende in der Fußball-Oberliga. Ob die Mannschaft doch nochmal in den schon abgehakten Titelkampf eingreifen kann, entscheidet sich in den nächsten elf Tagen. Gewinnt der FKP alle drei Heimspiele in diesen elf Tagen, ist alles wieder möglich. Holt „die Klub” aber heute gegen Borussia Neunkirchen keine drei Punkte, bleibt der FKP nur Zuschauer im Kampf um die Meisterschaft.
Die Serie nach zuletzt zwei Siegen gegen Arminia Ludwigshafen und SV Gonsenheim fortzusetzen, wird für FKP-Trainer Michael Dusek erschwert, weil die Hälfte seiner zuletzt erfolgreichen Feldspieler ausfällt. Neben den schon gegen Gonsenheim fehlenden Markus Lechner (Muskelfaserriss in der Wade) und Piero Adragna (Bänderriss im Knie) müssen jetzt auch Robin Purdy (Muskelfaserriss in den Adduktoren), Christian Henn (Platzwunde an der Stirn) und wahrscheinlich Thomas Riedl, der sich im Donnerstagstraining verletzt hat, passen. In die Startelf rücken heute Thomas Fest, Sebastian Schad und Jens Mayer auf. Die Ersatzbank wird mit Ausnahme von Jens Schaufler und dem wieder einsatzbereiten Torwart Frank Steigelmann zur U 23-Zone mit Jascha Conzelmann, Christian Singer, Sebastian Schmitt und Mark Hoffmann.
Für Mathäus Gornik komme ein Oberliga-Einsatz nach seinem auskurierten Achillessehnenriss noch zu früh, erklärt Dusek, genau wie für den zuletzt kranken Jannik Nagel. Trotz einer verkorksten Saison mit viel berechtigter Kritik könne es seine Mannschaft nochmal spannend machen, hofft der FKP-Trainer auf die optimale Ausbeute von neun Punkten aus den nächsten drei Spielen. „Dann wären wir wieder in aller Munde”, weiß Dusek aber auch, dass die Rückkehr in den Kreis der Titelkandidaten nur mit Konzentration, Einsatz und dem nötigen Glück zu schaffen ist. Selbstzufriedenheit seiner Spieler nach den letzten zwei Siegen sei nicht angebracht, vielmehr müssten sie mit dem Druck umgehen können. Druck will der FKP nicht nur heute gegen Borussia Neunkirchen machen.
Mit einem Sieg heute wäre alles bereitet für ein Spitzenspiel am kommenden Freitag gegen den Tabellenersten FC Homburg. „Da könnte die Husterhöhe glühen”, hofft Michael Dusek dann auf mehr Zuschauer als bisher, schon allein „weil dem Verein jede Mehreinnahme gut tut”. Abschluss der drei Heimspiele in Folge ist am Dienstag, 3. April, die Nachholpartie gegen Alemannia Waldalgesheim. Unabhängig davon, ob sich Michael Duseks Neun-Punkte-Ziel erfüllt, arbeitet der Trainer mit Hochtouren an der Kaderzusammenstellung für nächste Saison. Dabei stört ihn, dass Nachbarvereine, die keine mit dem FKP vergleichbare Jugendarbeit betreiben, U 23-Spieler mit deutlich höheren Verdienstmöglichkeiten locken und damit das „Klub”-Konzept, das auf eigene Talente setzt, stören.
Umso erfreulicher sei, dass die umworbenen Nachwuchsspieler dennoch beim FKP blieben. In den nächsten Tagen wird sich auch entscheiden, ob Jens Schaufler, mit 30 Jahren einer der ältesten FKP-Spieler, dem Verein treu bleibt. Aus beruflichen Gründen will Schaufler kürzer treten. „Er ist ein toller Typ”, lobt Dusek und hofft, dass der langjährige FKP-Spieler vielleicht in anderer Funktion dem Verein erhalten bleibt und als Aushilfsspieler für das Oberligateam bereit steht.
Quelle: Pirmasenser Zeitung
Punkte verschenkt
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- Erstellt am Montag, 26. März 2012 09:57

Von PZ-Redakteur Götz Krämer. Kaum ist der FK Pirmasens in einer ordentlichen Ausgangsposition, um den Abstand auf die Tabellenspitze zu verkürzen, folgt ein Rückschlag. Wie ein roter Faden zieht sich diese Serie durch die bisherige Saison in der Fußball-Oberliga. Am Samstag war es wieder soweit.
Nach zuletzt zwei Siegen und vor dem Heimspiel am kommenden Freitag gegen den Tabellenersten FC Homburg hat es gegen Borussia Neunkirchen nur zu einem 1:1 (0:1)-Unentschieden gereicht. Die Borussia kam zwar mit der Empfehlung eines 3:1-Sieges gegen Homburg, gab aber Rätsel auf, wie dieser Sieg möglich war. Zwei Torchancen in 90 Minuten - so überschaubar war die Angriffsbilanz gegen den FKP. Umso bitterer für die Mannschaft von „Klub”- Trainer Michael Dusek, dass sie nur einen Punkt holte und damit - bei einem Spiel weniger - als Tabellenvierter zehn Punkte hinter dem FC Homburg liegt. Nicht nur wenig erfreulich, sondern ein Albtraumspiel war es für zwei FKPler.
Jascha Conzelmanns Einsatz dauerte nur drei Minuten. Kurz nach seiner Einwechslung in der 55. Minute sprintete er mit dem Ball am Fuß an der rechten Außenlinie nach vorne, bis ihn Deniz Siga an der Mittellinie mit einem Foul brutal stoppte und zurecht mit Rot vom Platz musste. Der 20-Jährige aus Wallhalben wurde mit dick geschwollenem Knie ins Krankenhaus gebracht. Eine genaue Diagnose war wegen der Schwellung gestern noch nicht möglich. Trainer Dusek befürchtet eine schwere Knieverletzung. FKP-Torwart Raphael Marhöfer kam zwar verletzungsfrei über 90 Minuten - aber Spaß hatte auch er nicht. „Da kriegst Du einen Ball drauf und der ist drin”, fasste der 21-Jährige die erste Halbzeit zusammen.
In der achten Minute verlor Ajdin Zeric nach einem Einwurf den Ball in der Nähe des eigenen Strafraums. „Ich war schon auf die Aktion nach vorne konzentriert”, erklärte der FKP-Spieler seinen Fehler. Pascal Stelletta schlenzte den Ball aus 20 Metern an die Latte. Den Abpraller verwandelte Selcuk Kaban zum 1:0, ohne von Sebastian Schad und Alexander Ernst gestört zu werden. In der zweiten Halbzeit stand Marhöfer meist weit vor seinem Tor, um seine Mannschaftskollegen bei ihrem Sturmlauf anzufeuern. Zu halten hatte er nur noch einen Ball, als Kaban es kurz vor Schluss beim einzigen ernsthaften Borussia-Konter mit einem Heber versuchte. Deutlich mehr Versuche ein Tor zu erzielen unternahm der FKP.
Während in der schwachen ersten Halbzeit nicht viel zusammenlief, war es, angetrieben vom starken Sebastian Reinert ab der 60. Minute ein Spiel auf ein Tor. Aber gegen die kopfballstarken Borussia-Verteidiger waren hohe Flanken das falsche Mittel, spielerisch war gegen die oft mit neun Mann am 16-Meter-Raum wartenden Borussen auch wenig auszurichten. Deshalb versuchten es die FKP-Spieler immer wieder mit Fernschüssen, anfangs ohne Erfolg. „Männer, noch 18 Minuten”, forderte der ehemalige FKP- und jetzige Borussia-Torwart Sebastian Grub seine Mitspieler in der 72. Minute auf, den Sieg über die Zeit zu retten. Doch eine Minute später zerstörte Attila Baum die Hoffnung. Sein Schuss aus gut 20 Metern landete im Tor. Der Holperrasen, auf dem den FKP-Spielern zuvor oft die Bälle versprangen, war diesmal hilfreich, sprang die Kugel doch über die Arme des Torwarts.
stimmen zum spiel
FKP-Trainer Michael Dusek: Wir haben nicht nur gegen elf Neunkirchener, sondern auch gegen den Platz gespielt. Wir üben im Training Kurzpass- und Kombinationsspiel, das ist auf diesem Platz aber nicht möglich. In der Kabine war es in der Halbzeitpause laut. Ich musste die Mannschaft wachrütteln. Wir haben in der ersten Halbzeit alles vermissen lassen, was wir uns vorgenommen hatten. Mit der Leistung der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden. Hätten wir von Anfang an so gespielt, wären wir als verdienter Sieger vom Platz gegangen.
Borussia-Trainer Adetunji Adeyemi: Mit dem 1:1 waren wir gut bedient zum Schluss.
FKP-Spieler Sebastian Reinert: Wir müssen die Spielweise der zweiten Halbzeit für das Spiel am Freitag gegen Homburg mitnehmen.
FKP-Spieler Ajdin Zeric: Wir haben die erste Halbzeit verdient verloren und die zweite verdient gewonnen. Für drei Punkte muss man aber 90 Minuten lang wie in der zweiten Halbzeit spielen.
| Der Spielbericht | ||
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1:1 |
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OL/SW 25. Spieltag |
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| Aufstellungen | |
| FK Pirmasens |
Bor. Neunkirchen |
|
Marhöfer |
Grub |
| Trainer | |
| Dusek | Adeyemi |
| Wechsel | |
| 55. Conzelmann für Fest 61. Hoffmann für Conzelmann 80. Schmitt für Kuhnhardt |
20. Bebua für Dafi 76. Fuhs für Bebua 79. N'Ganvala für Frank |
| Tore | |
| 1:1 Baum (73.) | 0:1 Kaban (8.) |
| Platzverweis | |
| Siga (58. / R) | |
| Sonstiges | |
| Zuschauer: 580 Schiedsrichter: Rausch (Konzig) |
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Lange Verletztenliste beim FKP
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- Erstellt am Freitag, 30. März 2012 07:36

Von PZ-Redakteur Götz Krämer. Ein Sieg gegen den Tabellenersten FC Homburg ist für den FK Pirmasens heute Pflicht, wenn die Mannschaft von Trainer Michael Dusek nochmal ernsthaft in den Titelkampf in der Fußball-Oberliga eingreifen will. Aber ausgerechnet vor dem zweiten von drei Heimspielen in Folge gehen dem FKP die Stürmer aus. Flügelflitzer Jascha Conzelmann ist zwar nach dem üblen Foul des Neunkircheners Deniz Siga am vergangenen Samstag mit einem blauen Auge in Form eines dick geschwollenen Knies davongekommen, spielen kann er heute dennoch nicht.
Die befürchtete Bänderverletzung wurde nicht festgestellt, aber wegen der schweren Knieprellung kehrt der 20-Jährige erst nächste Woche ins Mannschaftstraining zurück. Grippekrank im Bett statt stürmend im Training war in dieser Woche gezwungenermaßen das Motto für Angreifer Sebastian Schad. Auch er könne heute nicht spielen, sagt Dusek. Christian Henn hat dem Trainer signalisiert, dass er wieder einsatzbereit sei. Doch nach seiner mit elf Stichen genähten Platzwunde an der Stirn hält Dusek eine Rückkehr des kopfballstarken, kampfstarken Angreifers für verfrüht. Mit Piero Adragna zählt ein weiterer Offensivspieler zu den Langzeitverletzten genau wie die Defensivkräfte Markus Lechner und Robin Purdy.
Im Duell der besten Abwehrreihen - der FKP und der FC Homburg haben jeweils erst 27 Tore kassiert - setzt Michael Dusek im Angriff auf Sebastian Kuhnhardt, der vor drei Wochen gegen Arminia Ludwigshafen das Siegtor erzielte. Auf den Außenbahnen wird er links unterstützt von Thomas Fest und von Jens Mayer auf der rechten Seite. Im offensiven Mittelfeld soll Sebastian Reinert für ähnlich viel Druck wie in der letzten halben Stunde gegen Borussia Neunkirchen sorgen. „Wir müssen sehen, dass wir gegen Homburg drei Punkte holen”, sagte der ehemalige Profi nach dem 1:1 gegen Neunkirchen. Ob der 24-Jährige auch in der nächsten Saison das „Klub”-Trikot trägt, ist noch nicht ganz klar. Manfred Hoffmann, einer der drei FKP-Präsidenten, ist nach ersten Gesprächen zuversichtlich, dass Schlüsselspieler wie Reinert und Ajdin Zeric ihre Verträge verlängern. Optimistisch ist er auch, dass viele der bisherigen Geldgeber das FKP-Konzept mit dem Fokus auf eigene Nachwuchsspieler weiter mittragen.
Beim Sponsorentreffen am Dienstag auf dem Beckenhof machte Hoffmann den Förderern die Bedeutung ihrer Unterstützung klar. „65 Prozent des FKP-Etats von 550 000 Euro werden durch Sponsoren abgedeckt”, sagte Hoffmann. Sein Präsidentenkollege Karsten Volberg war gestern zusammen mit Spieler und Geschäftsführer Patrick Hildebrandt in Walldorf bei einer Regionalliga-Infoveranstaltung. „Wir geben eine Bewerbung für die Regionalliga ab”, sagt Volberg, auch wenn er nicht mehr mit dem Aufstieg rechne. „Wir müssen aber für alle Möglichkeiten parat stehen”, will der FKP-Präsident nicht die Ergebnisse bis zum Bewerbungs-Stichtag am 16. April abwarten. Auch nach dem Wegfall des bisherigen großen Lizenzierungsverfahrens mit Wirtschaftlichkeitsberechnung und deutlich erleichterten Voraussetzungen im technisch, organisatorischen Bereich beim Thema Stadionsicherheit müsse der Verein rechtzeitig handeln.
Gehandelt wird auch schon im Hinblick auf die neue Saison. Von neun A-Jugendlichen, die nach der Saison ins aktive Lager wechseln, haben schon sechs beim FKP zugesagt. Ziel sei, aber alle neun im Verein zu halten. Nach vielen Jahren als Spieler soll Jens Schaufler in der kommenden Saison ins Trainerteam aufrücken. Abschließende Gespräche stehen aber noch aus. Nicht nur beim FKP wird alles unternommen, um der Mannschaft Erfolgserlebnisse zu ermöglichen. Die durch Trainings- und Spielbetrieb strapazierten Naturrasenplätze im Sportpark Husterhöhe werden zur Zeit von der Stadtgärtnerei auf Vordermann gebracht. Das dürfte vor allem Michael Dusek erfreuen, der seine Trainingsarbeit durch den holprigen Untergrund in den letzten Tagen erschwert sah.
Quelle: Pirmasenser Zeitung
Freudentag auf der Husterhöhe
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- Erstellt am Samstag, 31. März 2012 01:34

Von PZ-Redakteur Götz Krämer. Der FK Pirmasens meldet sich im Titelkampf der Fußball-Oberliga zurück: Die Mannschaft von Trainer Michael Dusek hat gestern Abend vor 1 000 Zuschauern den Tabellenersten FC Homburg mit 2:0 (0:0) Toren besiegt und den Abstand zu den Saarländern auf sieben Punkte verkürzt. Mit einem Sieg im Nachholspiel am Dienstag gegen Alemannia Waldalgesheim könnte der FKP bis vier Punkte an die Saarländer herankommen.
Timo Helfrich leitete mit seinem ersten Oberliga-Tor den vor allem nach der klar überlegenen zweiten Halbzeit verdienten FKP-Sieg ein. Den Treffer zum 2:0-Endstand steuerte der Homburger Robin Vogtland mit einem unhaltbaren Kopfball-Eigentor bei. Endlich mal wieder Stimmung im Sportpark Husterhöhe bei einem Spiel des FK Pirmasens. Aber nicht die FKP-Fans, sondern die Anhänger des Tabellenersten FC Homburg sorgten schon vor dem Anpfiff für Party. Die gut 300 Fans im Gästeblock schwenkten Dutzende grün-weiße Fahnen und warfen hunderte Luftschlangen auf den Platz. Die fleißigen Ordner brauchten einige Zeit, bis der Strafraum wieder bespielbar war und das Spiel mit fünfminütiger Verspätung angepfiffen werden konnte. Von der Atmosphäre beflügelt, ging der FKP von Beginn an das hohe Tempo der Homburger mit.
An Einsatz, Kampf und hohe Laufbereitschaft hat es in der ersten Halbzeit nicht gemangelt, aber an Torchancen. Auf Homburger Seite waren in der Innenverteidigung Josue Liotte und der ehemalige FKP-Spieler Marc Buchmann genauso Herr der Lage wie auf FKP-Seite Timo Helfrich und Patrick Hildebrandt. Eine Schrecksekunde hatten die FKP-Anhänger zu überstehen, als in der dritten Minute mit Yannick Tewelde und Irvin Parra gleich zwei Homburger frei vor FKP-Torwart Raphael Marhöfer auftauchten und der Ball gleich darauf im Netz lag. Der Schiedsrichter-Assistent hatte die FKP-Abseitsfalle aber erkannt. Vergeblich auf den Elfmeterpfiff wartete nicht nur FKP-Spieler Sebastian Reinert, als er kurz vor der Halbzeit im Homburger Strafraum nach einer Buchmann-Attacke zu Boden ging.
Je länger das Spiel dauerte, desto klarer bestimmte der FKP das Spiel. Passend dazu wurden die Homburger Fangesänge seltener und leiser, der Applaus von der Haupttribüne nach gelungenen FKP-Aktionen hingegen brandete immer öfter und lauter auf. Während der wieder einmal als Ballverteiler und Antreiber überzeugende Sebastian Reinert zu Beginn der zweiten Halbzeit mit seiner Dreifach-Chance noch knapp scheiterte, passte in der 53. Minute alles zusammen. Die tolle Freistoßflanke von Ajdin Zeric köpfte Timo Helfrich unhaltbar zum 1:0 ein. Einziges Manko des FKP-Spiels war, dass im Angriff die letzte Konsequenz fehlte. Der für den trotz Kopfverletzung doch spielenden und vorbildlich kämpfenden Christian Henn eingewechselte Sebastian Schad zögerte beim Abschluss zu lange (72.), genau wie Zeric (82.). Die Homburger Schlussoffensive nach dem 2:0 blieb erfolglos und konnte die Party nicht mehr stören. Die fand allerdings längst nicht mehr im Gästeblock statt, sondern bei den FKP-Fans.
Quelle: Pirmasenser Zeitung
spieler des spiels
Timo Helfrich: Leistete sich in der Innenverteidigung an der Seite von Patrick Hildebrandt keinen Fehler und ebnete mit seinem ersten Oberliga-Tor den Weg zum Sieg.
stimmen zum spiel
FKP-Spieler Christian Henn, der nach seiner mit elf Stichen genähten Platzwunde an der Stirn mit Kopfverband spielte: Die Verletzung hat mich nicht wirklich behindert, ich wollte unbedingt spielen, um der Mannschaft zu helfen. Die Leistung war mit das beste, was wir in dieser Saison gespielt haben. Die Abwehr steht phänomenal. Die Mannschaft kann vorne befreit aufspielen.
FKP-Torschütze Timo Helfrich: Wir haben im Training vermehrt Standards geübt, weil der Trainer sagte, wir schießen zu wenige Tore. Wir konnten heute das Gegenteil beweisen. „Hilde” und ich harmonieren gut, von vorne wird aber auch mehr nach hinten gearbeitet. Wenn wir am Dienstag gewinnen, ist wieder alles drin.
FKP-Trainer Michael Dusek: Es war ein absolut verdienter Sieg. Wir waren von Anfang an hellwach. Wir konnten zu Hause endlich eine gute Leistung zeigen und uns den Applaus von den Zuschauern abholen. Wir freuen uns heute erstmal über den Sieg und wollen am Dienstag nachlegen.
Marc Buchmann, vor der Saison vom FKP zum FC Homburg gewechselt: Der FKP hat gut gespielt, aber wenn man gegen uns punkten will, muss man auch so spielen und kämpfen. Beim 1:0 gab es eine Zuteilung, aber die Hereingabe und der Kopfball waren so stark, da konnten wir nichts machen.
Christian Titz, Trainer des FC Homburg: Wir haben uns von der aggressiven Spielweise des FKP beeindrucken lassen. Ich bin von meiner Mannschaft sehr enttäuscht, der Biss und die Leidenschaft haben gefehlt. Wenn wir Meisterschaftsanwärter wären, hätten wir hier anders auftreten müssen. (flo)
| Der Spielbericht | ||
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2:0 |
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OL/SW 26. Spieltag |
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| Aufstellungen | |
| FK Pirmasens |
FC Homburg |
|
Marhöfer |
Steigerwald |
| Trainer | |
| Dusek | Titz |
| Wechsel | |
| 63. Schad für Henn 79. Hoffmann für Kuhnhardt 88. Fest für Mayer |
46. Muni für Parra 55. Dündar für Balaban 61. Yalcin für Twelde |
| Tore | |
| 1:0 Helfrich (53.) 2:0 Vogtland (86. ET) |
|
| Sonstiges | |
| Zuschauer: 1000 Schiedsrichter: Kreutz (Cochem) |
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Tabellenplatz zwei winkt
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- Erstellt am Dienstag, 03. April 2012 10:57

Von PZ-Redakteur Götz Krämer. Der FK Pirmasens steht heute vor einem entscheidenden Spiel. Mit einem Sieg kann sich der FKP auf Platz zwei der Oberliga-Tabelle verbessern und mit dann nur noch vier Punkten Rückstand dem Spitzenreiter FC Homburg im Titelrennen den Kampf ansagen. Auf die Mannschaft von Trainer Michael Dusek wartet eine scheinbar einfache Aufgabe. Denn der abstiegsbedrohte Tabellenvorletzte Alemannia Waldalgesheim kommt in den Sportpark Husterhöhe.
Das Spiel war für 24. Februar angesetzt, fiel aber damals wegen Nebels aus. Wenn nicht ein frühes Tor gelingt, dürfte es ein hartes Stück Arbeit sowie eine Geduldsprobe für Spieler, Trainer und vor allem die Zuschauer werden. Denn anders als beim zeitweise begeisternden 2:0-Sieg am Freitag gegen den FC Homburg wird der FKP auf eine tief in der eigenen Hälfte stehenden, auf Konter spielende und ihre Standardstärke hoffende Mannschaft treffen. Das zumindest befürchtet Michael Dusek. Nicht nur ihm ist noch gut in Erinnerung, wie schwer sich sein Team im vorletzten Spiel beim 1:1 gegen die sehr defensive Borussia Neunkirchen tat.
Einen Schlüssel zum Erfolg hat der Sieg gegen Homburg gezeigt: Freistöße und Eckbälle. Das vermehrte Training von Standardsituationen hat sich ausgezahlt, als Timo Helfrich nach toller Freistoßflanke von Ajdin Zeric das 1:0 köpfte. Der 20-jährige Torschütze ist nach durchwachsenem Saisonstart mittlerweile in der Oberliga angekommen. „Er hat sich im Winter durch die Hallenturniere in die Mannschaft gespielt”, freut sich Dusek über die Fortschritte des Verteidigers, der an der Seite von Patrick Hildebrandt zu toller Form gefunden hat. Wie wichtig Führungsspieler wie Hildebrandt, Attila Baum oder Ajdin Zeric sind, verdeutlicht Dusek nicht nur an diesem Beispiel.
Deswegen sucht er für die kommende Saison als punktuelle Verstärkungen noch weitere Führungsspieler, darunter einen treffsicheren Stürmer. Erste Gespräche mit einem Kandidaten, den er aber noch nicht nennen will, habe er schon geführt. Ein interessanter Spieler könnte der ehemalige FKP-Stürmer Patrick Freyer sein, dessen Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern II ausläuft, bestätigt Team-Manager Marco Geib auf Nachfrage.
Nach Talenten hält Michael Dusek keine Ausschau. „Junge Talente habe ich genug”, erinnert er an die vielen ambitionierten Nachwuchsspieler in der U 23 und U 19. Zwei Fußballer, die aus dem FKP-Talentschuppen den Sprung zu großen Vereinen gewagt haben, könnten bald wieder für „die Klub” spielen: Christopher Ludy und Felix Müller. Die beiden 19-Jährigen verließen nach dem Bundesliga-Aufstieg mit den B-Junioren vor drei Jahren den FKP und wechselten zum SC Freiburg und zur TSG Hoffenheim. Christopher Ludy könnte sich die Rückkehr zum FKP vorstellen. Beim SC Freiburg, wo er in der U 19-Bundesligamannschaft meist nur zu Kurzeinsätzen eingewechselt wird, bekommt er nach Saisonende keinen Vertrag. Nachdem er vor wenigen Tagen sein Abitur geschrieben hat, geht es jetzt auf Vereinssuche. „Es muss nicht nur sportlich passen”, denkt Ludy auch an seine Berufsausbildung.
Noch nicht klar ist, ob Felix Müller in Hoffenheim einen Vertrag angeboten bekommt. Momentan spielt er mit der U 19 um den Klassenerhalt in der Bundesliga. Marco Geib, sein ehemaliger FKP-Trainer, hält engen Kontakt zu ihm, genau wie zu Christopher Ludy. „Wir stehen Gewehr bei Fuß”, kündigt Geib konkrete Gespräche an, sobald sich eine Möglichkeit ergibt. Ehemaligen Spielern die Tür für eine Rückkehr offen zu halten, gehöre genauso zum neuen FKP-Konzept wie die enge Verzahnung der einzelnen Mannschaften.
Das gemeinsame Training und die gegenseitige Aushilfe mit Spielern habe positive Auswirkungen. Diese sind in den jeweiligen Tabellen abzulesen. Die U 19 hat in der Regionalliga gute Chancen Meister zu werden und gegen den Hessenmeister um den Bundesliga-Aufstieg zu spielen. Die U 23 liegt in der Bezirksliga im Kampf um die Vizemeisterschaft und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Landesliga aussichtsreich im Rennen und die Oberligamannschaft spiele mittlerweile auch ganz ansehnlichen Fußball, sagt Dusek.
Neben einem Sieg heute (Dusek: „Drei Punkte müssen her, wie ist egal”) wünscht sich der FKP-Trainer auch öfter eine Atmosphäre im Stadion wie am Freitag. Für die Stimmung sorgten da allerdings die Homburger Anhänger. Dass die Fanszene in Pirmasens fehle, bedauert er. „Als Fußballer genießt man so etwas”, sagt er und will dafür die Zuschauer auf der Tribüne begeistern, damit Team, Trainer und Besucher eine Einheit werden. „Das ist aber nicht einfach beim FKP”, weiß er.
Quelle: Pirmasenser Zeitung


















