FKP kommt „auf Vordermann"
Von PZ-Mitarbeiter
Andreas Faas. Zwei Wochen vor Saisonbeginn hat die bisher erfolgreiche Vorbereitung des FK Pirmasens mit der 0:6-Niederlage am Freitagabend gegen die U 23 des 1. FC Kaiserslautern einen herben Dämpfer erfahren. Hinzu kommen Verletzungsprobleme bei einigen Spielern.
Trainer Wendelin Guster, der nach der Niederlage gegen die Roten Teufel von einem „katastrophalen Spiel" seiner Mannschaft sprach, sieht außerdem mehrere Akteure noch nicht richtig bei der Sache. Die Mannschaft befand sich über das Wochenende im Trainingslager bei der TSG Jockgrim und bestritt am Sonntagnachmittag ein weiteres Testspiel gegen den badischen Verbandsligisten FC Germania Friedrichstal. Das Spiel endete 1:1. Torschütze für den FKP war Mark Hoffmann. Die Schlappe gegen den 1. FC Kaiserslautern in Bruchweiler sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass „die Klub" bis dahin eine blitzsaubere Saisonvorbereitung hingelegt hat. Allerdings, so Wendelin Guster, habe das Testspiel gegen die kleinen Roten Teufel doch Schwächen und Mängel der Mannschaft aufgezeigt, so dass der Trainer klare Worte fand: „Da war über weite Strecken kein Zug im Spiel, und der eine oder andere Spieler schien gar nicht auf dem Platz zu sein", sagte er. Nicht ganz glücklich ist der Trainer mit dem Zeitplan der Vorbereitung. Zwei Wochen vor Beginn der Saison seien nicht zuletzt wegen des fordernden Programms die Spieler ziemlich ausgelaugt. „Einige pfeifen aus dem letzten Loch", stellte Guster fest und führte weiter aus: „Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn wir mit der Vorbereitung eine Woche früher hätten anfangen können. Die Vorbereitung ist so schon hart genug." Hinzu kommt, dass Markus Lechner und Christian Kuhl verletzt sind, Alexander Ernst und Andreas Bauer laut Guster „noch nicht ganz im Geschehen". Wendelin Guster hofft, dass die anderen Spieler bei den noch ausstehenden Testspielen verletzungsfrei bleiben.
Nach dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf. „Es gibt im Kader bisher 14 bis 15 gleichwertige Spieler, die das Gerüst der Mannschaft zum Saisonauftakt bilden werden", sagte der Trainer. Noch nicht endgültig geklärt ist, wer die Kapitänsbinde tragen soll. Als aussichtsreichster Kandidat gilt, wie auch in der letzten Saison, Sebastian Reich. Nach Meinung des Trainers kommt es ganz entscheidend darauf an, wie die Mannschaft den Saisonstart meistert. „Der Start ist das Wichtigste. Immerhin zählen vier bis fünf Mannschaften in diesem Jahr zu den Titelaspiranten, und wir zählen natürlich dazu", stellte Guster fest und hofft, dass ein guter Saisonanfang die notwendige Eigendynamik entwickelt, die mithelfen könne, am Schluss ganz oben zu stehen. Seit Freitagabend war die Mannschaft im Trainingslager im südpfälzischen Jockgrim. Dort wurde übers Wochenende insgesamt viermal trainiert. Schon im letzten Jahr war die Mannschaft des FK Pirmasens dort während der Saisonvorbereitung vor Ort. Man habe mit dem TSG Jockgrim schon seit dem letzten Jahr ein sehr freundschaftliches Verhältnis, so Torwarttrainer Frank Wafzig und Guster ergänzte: „Das war super von der TSG Jockgrim. Der Platz ist in Ordnung. Wir fühlten uns dort sehr wohl. Es hat uns allen sehr gut getan." Das Restprogramm der Vorbereitung sieht für den nächsten Freitag ein Auswärtsspiel gegen die Stuttgarter Kickers in Wilferdingen bei Karlsruhe vor. Einen Tag später geht es in Eppenbrunn gegen den ASV Durlach, bevor am Sonntag der Oddset-Oberliga-Cup im Sportpark Husterhöhe auf dem Programm steht.


















