1. FC KaiserslauternSehr viel Lob für einen starken Auftritt, aber leider kein Ticket für das Verbandspokal-Halbfinale: So kann man das umkämpfte und jederzeit spannende Pfalzderby gegen den  1. FC Kaiserslautern zusammenfassen. Der Drittligist setzte sich letztlich im Elfmeterschießen durch.

Applaus gab es für die Mannschaft vom Horeb dennoch reichlich, als zu später Stunde vor 3.996 Zuschauern im Sportpark Husterhöhe die Entscheidung gefallen war. „Wir haben ein Riesenspiel gemacht. 120 Minuten Fight, 120 Minuten läuferisch und kämpferisch alles reingehauen", lobte Trainer Patrick Fischer im Videointerview das Auftreten seiner Schützlinge. „Aber letztendlich können wir uns nichts dafür kaufen. Es ist sehr, sehr bitter, dass man dann im Elfmeterschießen verliert."

Die Neuauflage des Pokalderbys, welches der FCK vor einem Jahr 3:1 gewann, war ein Spiel auf Augenhöhe. Zwar hatte die Mannschaft von Trainer Boris Schommers in der Anfangsviertelstunde ein deutliches Plus an Ballbesitz, zahlreiche Zuspiele landeten jedoch entweder bei den Blau-Weißen oder im Seitenaus. Als dann auch die Gastgeber deutlich besser ins Spiel kamen, war alles angerichtet für einen emotionalen Fußballabend, der über die maximale Dauer gehen sollte.

„Ich habe vorher gesagt, wir brauchen eine perfekte Abwehrleistung und wir haben heute überragend gestanden und fast nichts zugelassen", so Marco Steil im Videointerview. „Ich bin sehr stolz auf die Jungs, aber trotzdem sind wir jetzt erst einmal sehr enttäuscht."

Dennis Chessa sorgte nach 14 Minuten erstmals für große Gefahr im FCK-Strafraum, als Torwart Lennart Grill nur mit Mühe den Ball zur Ecke abwehrte. Auch nach einer guten Hereingabe von Salif Cissé, bei der vor dem Tor seine Mitspieler den Ball allesamt verpassten, war die Pirmasenser Führung greifbar (54.). Sascha Hammann kurze Zeit später (56.) und erneut Cissé (68.) hatten weitere gute Möglichkeiten.

Dennis Krob blieb mit seinem Schussversuch ebenfalls glücklos (83.). Zudem zeigte Schiedsrichter Tom Bauer nicht auf den Punkt, als Manuel Grünnagel im Strafraum kurz vor Ende der regulären Spielzeit zu Fall gebracht wurde (85.). Der Referee bewertete den Zweikampf aus seiner Sicht nicht als Foulspiel. Aber auch der Drittligist hatte einige Tormöglichkeiten. Vor allem Dominik Schad hätte nach 64 Minuten treffen können, als er einen schnellen Konter nicht vollendete und der Ball im den Armen des einmal mehr klasse spielenden Benjamin Reitz landete. Philipp Maximilian Hercher (45.+1) scheiterte bereits im ersten Durchgang mit einem platzierten Distanzschuss knapp.

So ging es zunächst in die Verlängerung, in der Salif Cissé freistehend die beste Möglichkeit auf den Siegtreffer hatte (97.). Auch der Drittligist kam nochmals gefährlich vor das Pirmasenser Gehäuse. Letztlich sollte die Entscheidung aber vom Elfmeterpunkt fallen. Während die Gäste mit allem Versuchen erfolgreich waren, parierte FCK-Keeper Lennart Grill gleich doppelt, weshalb sich die Roten Teufel 4:2 n. E. gegen unsere Mannschaft durchsetzten (das komplette Elfmeterschießen gibt es hier als Video). FCK-Akteur Andri Runar Bjarnason verwandelte den entscheidenden Versuch vom Punkt.

Nach dem Pokalfight hat unser FK Pirmasens am Wochenende in der Regionalliga Südwest nun spielfrei, ehe es am Samstag, 23. November, mit einem Auswärtsspiel in Völklingen gegen den 1. FC Saarbrücken weitergeht. „Die Mannschaft in Takt und hat eine sehr gute Mentalität", betonte Patrick Fischer abschließend und ergänzte mit dem Blick auf die kommenden Aufgaben: „Da wird es keinen Knick geben."

FK Pirmasens: Reitz, Oeßwein (113. Sellentin), Becker (103. Batke), Hecker (72. Bürger), Hammann, Grünnagel, Steil, Krob (87. Neofytos), Chessa, Zimmer, Cissé

1. FC Kaiserslautern: Grill, Kraus, Skarlatidis (60. Kühlwetter), Pick, Röser (85. Morabet), Schad (110. Fechner), Zuck (72. Bjarnason), Hercher, Sickinger, Bachmann, Hainault

Tore: Erst im Elfmeterschießen

Zuschauer: 3.996

Schiedsrichter: Tom Bauer (SRA: Sascha Fischer, Markus Dunsbach)

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